Rezensionen
Pressestimmen zu „Versuchung des Bösen“:
„In lockerem Plauderton führt Thomashoff den Leser durch die Biologie, Chemie und Psychologie der Aggression und erläutert individuelle und gesellschaftliche Aggressionsmuster. Er deckt auf, wie der falsche Eindruck entstehen kann, dass es sich beim Aggressionsverhalten, um eine angeborene Eigenschaft handelt, buchstabiert aus, warum wir leicht in eine Spirale geraten, die aggressive Reaktionen als die einzig passenden erscheinen lässt, beschreibt gleich zwei Wege, dieser Eigendynamik zu entkommen: das Verringern von Stress und die Förderung der Selbstreflexion.“ Manuela Lenzen , Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt am Main
„Man kann lernen mit Aggression umzugehen und destruktive in konstruktive Aggression umzuwandeln. Wie das funktioniert erklärt der Autor gut nachvollziehbar. Erklärt werden auch die Ursachen für pathologische Aggression. Nicht selten werden Traumen (sie führen zu Extremstress) über Generationen hinweg in ewigen Opfer-Täter-Ketten weitergereicht, wenn es nicht zu einer Unterbrechung dieses Kreislauf kommt. Der Zusammenhang zwischen Trauma, Aggression und Depression wird im Buch deutlich geschildert. Bleibt festzuhalten, dass ein zufriedener Mensch nicht gewalttätig ist. Mittels verschiedener Strategien, wie etwa Aggressionen konstruktiv zu nutzen, Gewöhnungen zu meiden , Spaltungen vorzubeugen und zu überwinden, Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder zu unterstützen, prosoziales Verhalten zu belohnen und vieles andere mehr ist es möglich der Aggressionsspirale zu entkommen. Wir alle sind gefordert. Dr. Dr. Thomashoff leistet einen erhellenden Beitrag dazu.“ Helga König bei amazon.de
„Ich empfehle dieses Buch für Erziehung und Unterricht als lustvolle Pflichtlektüre, weil es sowohl Eltern und Lehrer als auch ältere Schüler in die Komplexität dieses wichtigen, jeden von uns betreffenden Themas Aggression einführt. Der Autor tritt nicht nur für die Überwindung von primitiven Spaltungen ein, er führt sie uns auch vor Augen, wenn er sehr oft ein ODER durch ein UND ersetzt: nicht Darwin (alles Mutation und Selektion) oder sein Gegenspieler Lamarck (alles Umweltanpassung) sondern: wie ergänzen sich die Theorien beider? Nicht Psychoanalyse oder Verhaltenstherapie, sondern wann ist welche Therapie angezeigt? Vereinfachungen sind bei einem so viele Ansätze berücksichtigenden Projekt notwendig und erleichtern unser Verständnis. Dass es sich trotzdem um ein komplexes Phänomen handelt, geht aus dem Aufzeigen von Forschungslücken und von komplizierten Zusammenhängen deutlich hervor. Auch wenn man in vereinzelten Punkten vielleicht nicht ganz die Meinung des Autors teilt, so ist doch seine klare persönliche Stellungnahme hilfreich für eine Präzisierung oder Erweiterung der eigenen derzeitigen Ansicht. Der persönlich gehaltene Stil macht die Lektüre ebenfalls reizvoll und amüsant; so kann ich z.B. kaum mehr auf der Straße einen Dackel sehen, ohne an Thomashoffs Dackeldame zu denken, die in einem Tierpark mit nahezu menschlichem Starrsinn die Existenz eines Geparden durch hartnäckiges Wegdrehen des Kopfes verleugnete: Katzen groß wie Doggen, das durfte nicht sein. Drehen wir nicht auch oft den Kopf weg, wenn uns missfällt oder ängstigt, was wir sehen? Mein Hauptargument für dieses Buch ist, dass es Lust darauf macht, unsere Intelligenz zu nützen, und etwas Besseres kann man wohl von keinem Buch sagen. So verbindet es bewusst, was ohnehin zusammengehört: Emotion und Verstand. In einer Lesepause bin ich mit meiner Katze in Verhandlung getreten und habe ihren Holzkeil, mit dem sie gern spielt, gegen eine noch attraktivere Staniolpapierkugel getauscht und mit dem Keil die Balkontür angehoben, sodass das Schloss nimmer klemmte und ich frische Luft hereinlassen konnte und Frustration und Ärger verschwanden.“ Sylvia Zwettler-Otte bei amazon.de
„Der Wiener Psychoanalytiker Hans-Otto Thomashoff hat ein in mehrfacher Hinsicht bahnbrechendes Buch zum Problem der Aggression geschrieben. Wir haben in diesem Feld die Situation einer wissenschaftlichen Zersplitterung mit verschiedener spezialisierter Forschung, die jeweils ihre Thesen generalisiert. Darum ermöglicht nur eine interdisziplinäre Behandlung des Themas ein Abwägen der Gesichtspunkte, wodurch manche Fragen, die durch die genannten Generalisierungen kompliziert und unlösbar erscheinen einer überraschend einfachen Lösung zugeführt werden können. Interdisziplinär ist hier in einem sehr weiten Sinne gemeint und realisiert: es werden sowohl die Beobachtungen der Verhaltensforschung, der Hirnforschung und der Entwicklungspsychologie berücksichtigt, wie auch der historischen und psychohistorischen Forschung, der Psychoanalyse, der Epidemiologie der Gewalt und etlicher weiterer Forschungsfelder. Alle haben entscheidendes zum Verständnis des Aggressionsproblems beigetragen, das aber nur in einer integrierenden Zusammenschau, wie dieses Buch sie leistet, wirklich erfasst werden kann.“ Ludwig Janus, ISPPM
„Sind wir Menschen von Natur aus böse oder werden wir erst dazu gemacht? Mit dieser spannenden Frage hat sich der Psychiater, Therapeut und Kunsthistoriker Hans-Otto Thomashoff intensiv auseinander gesetzt und seine Erkenntnisse jetzt in dem Buch "Versuchung des Bösen. So entkommen wir der Aggressionsspirale" (Kösel Verlag, 19,95 Euro) veröffentlicht. Thomashoff nimmt den Leser in seinem Buch mit auf die Reise zur dunklen Seite der Seele. Für seine Arbeit hat er neueste Forschungen aus Biologie, Chemie und Psychologie ausgewertet - und daraus die These entwickelt, dass Aggression nicht, wie bislang häufig angenommen, ein angeborenes Verhaltensmuster ist, sondern als eine Reaktion auf Stress entsteht. Durch belastende Erfahrungen im Mutterleib und in der Kindheit - etwa in Kriegssituationen, aber auch durch einschlägige Computerspiele und Kinofilme - kann die Bereitschaft zu aggressivem Verhalten im Menschen fest verankert werden.“ Welt am Sonntag
Pressestimmen zu "Keiner sah den anderen":
„Sein Krimi-Debüt offenbart nicht nur seine Liebe zur Oper, sondern blickt zugleich in die Seelen der Figuren […] Eine Seelenreise, eher morbid als mondän.“ Rheinische Post, Düsseldorf
„Inspektor Federer ist ein merkwürdiger Charakter, kein ausgesprochener Held, bindungsscheu, Dackelbesitzer – und Klient des freundlichen Wiener Psychoanalytikers Bergasser. Insofern dürfte Federer als selbst reflektierender Kriminalbeamter ein Unikum darstellen.“ Der Standard, Wien
Pressestimmen zu "Die Notizen des Doktor Freud":
„Wie es mit List und Überlegung gelingt, den Fall doch noch zu klären, erzählt der Wiener Psychoanalytiker Hans-Otto Thomashoff in seinem zweiten Kriminalroman spannend und mit Sinn für das Wiener Flair.“ Öffentliche Sicherheit, Wien
„Thomashoff kann bei diesem spannenden Roman auf seine reichhaltigen Erfahrungen als Psychoanalytiker zurückgreifen, die „Die Notizen des Doktor Freud“ überaus authentisch machen.“ Wirtschaftsblatt, Wien
„Für einmal wirklich ein Krimi der etwas anderen Sorte.“ Züricher Zeitung, Zürich